144. Camerone-Feier und 4. Jour fixe – 2007

Die Camerone-Feier des Vereins A.A.F.Ö. fand am Donnerstag, dem 19. April 2007 um

17.00 Uhr im Restaurant Schmankerl-Stub’n, Anton-Baumgartner-Straße 125, 1230 Wien, mit 38 Teilnehmern statt. Gleichzeitig wurde der 4. Jour fixe abgehalten.

Präsident Josef BICHLER

begrüßte die Ehrengäste, die Legionskameraden, Freunde und Frauen um 17.30 Uhr zur 144. Camerone-Feier.

Besonders begrüßt wurden vom Präsidenten

der französische Verteidigungsattaché Col. Jean MORNARD, der Generaldelegierte der Souvenir Français und Präsident der Anciens Combattants in Österreich M. Michel LAPIERRE, Obst Mag. Dr. Hans HENGSTER, Präsident der I.Ö.R.G. und Ehrenmitglied der A.A.F.Ö., der Ehren-Vizepräsident des LV Wien und Obmann der Kameradschaft Wien-Süd Inzersdorf Anton KOBLENZ mit großer Abordnung, Obmann Alexander GINDL von der Kameradschaft Gumpoldskirchen, Obmann Ernst STUMVOLL der „Kameradschaft Erzherzog Karl“ und Schriftführer des Bundes-ÖKB, Leo STREHLE der „Kameradschaft 1813“ mit Abordnung, Erich ULBER von der „Kameradschaft Kratzer – Bund ehemaliger Fallschirmjäger“ und unser Vizepräsident Franz REISCHL aus Lang in der Steiermark.

Entschuldigt haben sich

der Obmann der „Kameradschaft Kratzer – Bund ehemaliger Fallschirmjäger“ Ritterkreuzträger Oblt i. R. Viktor VITALI, der Bundesordensreferent des ÖKB und Ehrenmitglied der A.A.F.Ö. Peter FRITZ, das Ehrenmitglied der A.A.F.Ö. Rudolf ASCHENBRENNER (nach einer Herzoperation auf Kur in Bad Schallerbach), das Ehrenmitglied der A.A.F.Ö. Karl VIGL aus Mils in Tirol, die Obfrau Charlotte WERDEKER der „Kameradschaft Heldendenkmal“, Cap. Leg. Franz KOPEINIG aus Stuttgart telefonisch, der Schriftführer der A.A.F.Ö. Sergent Walter PAMPERL (krankeitshalber) und der Kassier der A.A.F.Ö. 1, Cl. Franz WOLF aus Graz (ebenfalls krankheitshalber).

Grüße wurden übermittelt

von Kameradschaften aus Deutschland und zwar von den Amicalen aus Dortmund, Kassel, Schwelm, Bremen und Mannheim. Es war für unsere Camerone-Feier eine große Freude, dass uns auch unsere deutschen Kameraden nicht vergessen.

Die Festansprache zur Camerone-Feier hielt Präsident BICHLER und auch Col. Jean MORNARD und der Präsident der Anciens Combattants M. Michel LAPIERRE reihten sich unter die Festredner. Obst Mag. Dr. Hans HENGSTER sprach ebenfalls ergreifende Worte anlässlich des Gedenkens an Camerone.

Im Anschluss daran folgten ein Vin d’honneur und das Absingen des Refrains von „Le Boudin“.

Die Totenehrung

erfolgte durch den Präsidenten im Gedenken an alle unsere gefallenen und verstorbenen Kameraden und Freunde mit einer Gedenkminute.

Vorschau

8. Mai 2007, 17.00 Uhr: Ceremonie du Souvenir Français auf dem Wiener Zentralfriedhof, Gruppe 88, Carrè Français

2. September 2007, 10.00 Uhr: 5. Stadt- und Friedenswallfahrt des ÖKB Wien auf

dem Wiener Heldenplatz Der Jour fixe am 17. Mai 2007 entfällt wegen des Feiertages Christi Himmelfahrt.

Wortmeldungen

erfolgten keine.

Der offizielle Teil

wurde durch den Präsidenten Josef BICHLER um 20.00 Uhr beendet. Er bedankte sich für das Kommen und wünschte noch ein gemütliches Beisammensein

Der Schriftführer Der Präsident Walter PAMPERL m.p Josef BICHLER m.p.

i.V. Josef BICHLER m.p.

Festansprache des Präsidenten Josef BICHLER anlässlich der 144. Camerone-Feier

Sehr verehrte Ehrengäste, liebe Kameradinnen und Kameraden und Freunde! Es ist uns eine besondere Freude, dass Sie am Ehrentag der Fremdenlegion teilnehmen.

„Camerone“ ist das wichtigste und größte Fest der Fremdenlegion und wird alljährlich am 30. April gefeiert. Man erinnert sich dabei an die Schlacht von Camerone, bei der 62 Legionäre und drei Offiziere einer Übermacht von 2 000 mexikanischen Soldaten einen ganzen Tag lang standhielten. Am Abend verteidigten sich die letzten fünf Überlebenden dieser Schlacht mit aufgepflanztem Bajonett gegen die feindliche Übermacht. Drei von ihnen überlebten. Der mexikanische Colonel Milan achtete den Kampfgeist der Legionäre und die drei Überlebenden gingen mit ihren Waffen in Gefangenschaft.

Da 65 Legionäre einen ganzen Tag lang 2 000 mexikanische Soldaten in Camerone gebunden hatten, konnte die Transportkolonne ungehindert Puebla erreichen und 35 Kanonen sowie 4 Millionen Goldfranken waren für Kaiser Maximilian gerettet.

Ein Denkmal wurde auf dem Schlachtfeld von Camerone errichtet, auf dem zu lesen ist:

Sie standen hier, weniger als 60 Mann, einer ganzen Armee gegenüber, deren Übermacht zermalmte sie. Eher als der Mut verließ das Leben diese Männer der Legion. Camerone am 30. April 1863

Seit dieser Zeit präsentieren mexikanische Soldaten ihr Gewehr, wenn sie an diesem Denkmal vorbeikommen.

Feste sind ein immer wiederkehrender Bestandteil im Leben eines Vereins, Feste sind letztlich für den Bestand der Kameradschaft von großer Bedeutung. In diesem Sinne wünsche ich im Namen des Vereins noch ein gemütliches Beisammensein mit den ehemaligen Legionären.